Diese Bild oben ist mit Absicht ein noch recht süßes Kätzchen, aber schauen Sie sich doch mal ihr Vorderpfötchen genauer an... !!
Streunerkatzen
Ja, oft hat man davon gehört, in vielen Ländern der Welt fristen herrenlose Katzen ein elendiges Dasein, bekommen von der Gesellschaft eine Beachtung, leben in Hunger und Krankheit und vermehren sich stetig weiter.
Aber liebe Leser, das ist nicht nur ein Problem vieler Länder um uns herum, auch bei uns werden Straßenkatzen immer mehr und damit immer mehr zu einem nicht mehr
händelbaren Problem - sehen Sie bitte auch hier, "wichtige Kurzinformation" bitte lesen!
Ist Ihnen vielleicht schon einmal in Ihrer Straße, in der Nähe Ihrer Arbeitsstätte oder sonst wo ein scheue Katze über den Weg gelaufen?
Was haben Sie gedacht?
Vielleicht, Armes Ding, aber Du wirst schon irgendwo hin gehören, oder irgendwer wird sich schon darum kümmern?
Genau das denken zu viele Menschen und es ist falsch, denn die meisten von diesen Straßenkatzen gehören zu niemandem, es kümmert sich keiner um sie, niemand gibt ihnen Futter oder Wasser, einen Schlafplatz oder Parasitenmittel, niemand kümmert sich um ihre Kastration!!
Viele sagen jetzt vielleicht, ja aber das haben Katzen doch schon immer getan, sie fangen sich eben Mäuse und anderes Getier um satt zu werden und wer es ist nicht schafft, ist eben zu schwach zum Überleben - so ist die Natur nun einmal!
Liebe Leser, ich muss Ihnen sagen, so ist es schon sehr, sehr lange nicht mehr!
1. finden die Katzen nicht mehr genügend zu fressen, weder in den Städten noch auf dem Land!
2. sind viele der Katzen krank, sie vermehren sich trotzdem so ist Inzucht und weiteren Krankheiten Tür und Tor geöffnet.
3. Parasitenplagen sind für ausgehungerte Katzen ein mehr als großes Problem, sie werden regelrecht von Zecken, Flähen und Würmern aufgefressen - bei lebendigem Leib!
Was will ich Ihnen damit sagen? Das ist eine berechtigte Frage, die ich nur zu gerne beantworte!
1. möchte ich Ihnen bewußt machen, wie groß dieses Problem in Deutschland mittlerweile wirklich ist!!
2. möchte ich das Sie Ihre Katzen kastrieren lassen! Nein, Ihre Mieze leidet darunter nicht, sie wird weder ein schlechterer Mäusefänger auf Ihrem Hof noch wird sie nicht mehr so schmusig sein wie vorher! Und nein, eine Katze muss nicht erst rollig geworden sein oder gar einmal Babys bekommen haben, um sich richtig zu entwickeln, das sind Ammenmärchen die längst medizinisch überholt sind, auch wenn so mancher Tierarzt das noch erzählt!
3. möchte ich Sie dazu bewegen Ihre Umfeld aufzuklären, denn nur über Aufkärung und dementsprechendes Handeln wird sich kurz- und langfristig etwas verändern!
4. möchte ich Sie bitten mich und mein Projekt - dazu gleich mehr - zu unterstützen!
Mein "Projekt":
Fakt ist: Die Tierheime sind voll mit Katzen, so voll das die Miezen schon in Kaninchenkäfigen"leben" müssen, weil keiner mehr weiß wohin mit ihnen. Die Tierschutzvereine sind voll mit Katzen und auch die privaten Tierschützer wie ich sind voll mit Katzen - und es hört nicht auf!
Angefangen habe ich hiermit weil es so nicht weiter gehen, es mich auch direkt betrifft und ich endlich etwas "handfestes" tun will/muss!
Ich hatte mich entschlossen keine weiteren Hofkatzen (die u.a. aus Streunerkatzen der gesamten Umgebung zusammen setzten) mehr aufzunehmen, weil 35 Tiere sind eine große Menge und diese Menge an Katzen muss sich untereinander arrangieren und schon jetzt ist dieses Gefüge zwischen den Katzen nicht ganz stabil.
Also wollte ich für die hier bereits lebenden Katzen mit der Aufnahme neuer Tiere aufhören, aber wie?
Es kam wieder ein Anruf vom Katzenschutzverein, Ela, da ist ne Katzen in Bremerhaven zugelaufen, kann dort nicht bleiben und wir wissen nicht wohin mit ihr...
Natürlich ist die Mieze hier, aber so geht es nicht weiter!
Mein Projekt umfasst 3 Punkte:
1. Möglichkeiten, Plätze, Höfe wie auch immer, finden die kastrierte Straßenkatzen ein Dach über dem Kopf bieten oder wo wir Tierschützer neue Futterplätze errichten können.
2. Die Finanzierung der Kastrationen und der Versorgung dieser Straßenkatzen sicher durch Sponsoren und liebe Mitbürger die so etwas zur Hilfe für die Katzen beitragen wollen.
3. Langfristig muss die Katzenschutzverordnung mit ihrer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht endlich Deutschlandweit per Gesetz erlassen und auch durchgesetzt werden!
Konkreter bedeutet das für Punkt 1:
Wir suchen liebe Menschen die sagen, okay auf meinem Hof, in meinem Haus kann ich ein, zwei oder drei Katzen aufnehmen als Dauerpflegestelle oder sogar Endzuhause und kümmer mich selbständig um die
Tiere!
Außerdem suchen wir nach Plätzen die die Städte nicht mehr brauchen, wo vllt ein alter Schuppen steht oder auch nichts, aber wo wir Tierschtüzer ein Katzengehege errichten dürfen um dann dort neue Futterplätze zu errichten!
(Die Gehege oder Schuppen wie auch immer sind nötig um die Katzen dort die erste Zeit unterzubringen, damit sie sich an die neue Umgebung gewöhnen und auch vor Ort bleiben.)
Dafür habe ich eine Facebook Gruppe gegründet: http://www.facebook.com/#!/groups/253630381351666/ Wo immer der aktuellste Stand zu finden ist. So bald etwas wirklich passiert werde ich es aber natürlich auch hier eintragen!
Ich hoffe liebe Leser, Sie sind bis hierher gekommen und haben nicht schon vorher aufgegeben. Wenn ja, bedanke ich mich recht herzlich und hoffe das wir mit Ihrer Unterstützung, wie auch immer diese aussieht, rechnen dürfen!!
Vielen Dank, Ela Funk
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