Das Kinder unsere Zukunft sind scheint jedem bewußt zu sein. Ebenso das Kinder sich nicht selbst schützen können, sondern das wir Erwachsene das ür sie übernehmen müssen!

 

Umso unverständlicher ist es für mich - und viele andere auch - das immer noch ein Großteil der Menschen lieber wegsehen und schweigen als sich gegen Kindsmissbrauch stark zu machen!!

Was muss denn noch alles passieren bevor wir unsere Kinder, unsere Zukunft schützen???

 

Ein Verein der meiner Meinung nach sehr gute Arbeit in diesem Bereich leistet ist "Netzwerk B" mit Norbert Denef an der Spitze!

Ich bitte euch alle einmal darüber nach zu denken, ob es nicht möglich ist z.B. eine Petition zu unterschreiben, sich zu informieren und andere darauf aufmerksam machen!

 

Wenn schon die Priester - die jenigen die angeblich nach Gottes Willen handeln - sich an unseren Kindern vergreifen ohne das ihnen irgend etwas droht wird es langsam Zeit auf zu stehen und etwas dagegen zu unternehmen!

Und nein, ich habe keine Kinder und bin als Kind nicht missbraucht worden, aber ich mache mir Gedanken und laufe nicht blindlings durch die Welt! Ich versuche zu sehen und zu handeln und ich bitte euch alle das auch zu tun!

Fangt an umzudenken und fangt endlich damit an unsere unschuldigen Kinder zu schützen und vergesst einmal die allgegenwärtige Gleichgültigkeit!!

 

Vielen Dank an alle die bis hierher mit dem Lesen gekommen sind und tausend Dank an all diejenigen die sich nun mit diesem Thema beschäftigen werden!!

 

Beschwerde EuGH


Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben

Es heißt immer: „Brich dein Schweigen, dann bekommst Du Hilfe!“ Die Wirklichkeit sieht leider anders aus, denn in Deutschland gibt es eine gesetzliche Verjährungsfrist, welche die Opfer von sexualisierter Gewalt zum Schweigen zwingt.

Worum geht es?

Wer als Kind oder Jugendlicher zum Opfer eines Sexualverbrechens wurde, hat nach Erreichen der Volljährigkeit zehn Jahre Zeit, dieses Verbrechen zur Anzeige zu bringen und Schadenseratzansprüche gegenüber dem Täter geltend zu machen. Das bedeutet aber auch: Nach Ablauf des 27. Lebensjahres hat das Opfer überhaupt keine Möglichkeit mehr, gegen den Täter vorzugehen – weder strafrechtlich noch zivilrechtlich. Schlimmer noch: Wer nach Ablauf der gesetzlichen Verjährung über die Verbrechen spricht, die ihm angetan wurden, muss mit rechtlichen Konsequenzen, eventuell sogar mit einer Verleumdungsklage durch den Täter rechnen.

Die Folgen sind fatal, denn wenn Opfer dem Leid keine Worte geben dürfen und über ihren Schmerz nicht frei sprechen können, zerbrechen sie. Sexualisierte Gewalt ist das Ende der Kindheit und der Beginn lebenslanger Leiden an Körper und Seele. Scham- und Schuldgefühle manifestieren sich durch das gesetzlich verordnete Schweigen. Dadurch wird das Verbrechen in der Gesellschaft tabuisiert.

Warum besteht Handlungsbedarf?

Schwere Kapitalverbrechen (z. B. Mord oder Völkermord) sind in Deutschland unverjährbar. Das ist auch gut so, denn die Folgen solcher Verbrechen lassen sich niemals wieder gut machen. Auch Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, leiden ihr Leben lang an den körperlichen und seelischen Folgen dieser Verbrechen. Viele Opfer können erst nach sehr langer Zeit über ihre Erlebnisse sprechen. Oft ist die Traumatisierung so schwer, dass die Kinder das Erlebte verdrängen müssen, um nicht daran zu zerbrechen. Bevor sie ihre Erinnerungen im Erwachsenenalter wieder zulassen können, vergehen nicht selten Jahrzehnte. Die Verjährungsfrist ist dann längst abgelaufen.

Hier besteht ein dringender gesetzlicher Nachbesserungsbedarf, denn durch die Verjährung werden Sexualstraftäter geschützt und die Opfer zum Schweigen verurteilt. Den Opfern ist es auf diese Weise kaum möglich, ihr Trauma aufzuarbeiten. Deshalb fordern wir die Aufhebung der zivilrechtlichen Verjährungsfrist bei Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen. Es geht uns bei unserer Forderung nicht um Rache am Täter, sondern um Gerechtigkeit für die Opfer. Mit Ihrer Unterschrift können Sie dazu beitragen, diesem Ziel ein kleines Stück näher zu kommen.

Wer ist der Initiator?

Norbert Denef hat selbst sexualisierte Gewalt erlebt und setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte von Menschen ein, denen es ebenso ergangen ist. Im August 2007 reichte er seine Petition „Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch im Zivilrecht aufheben“ beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages ein. Dieser hat die Petition im Dezember 2008 abgelehnt. Dagegen ist nun eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorgesehen.

Wo kann ich unterschreiben?

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie die geplante Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit ihrer Unterschrift unterstützen.

JETZT u n t e r s c h r e i b e n …

norbert.denef.com/petition

Unterschriften per Handzettel sammeln …

Handzettel herunterladen
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FLUGBLATT herunterladen und VERTEILEN
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So können Sie die Beschwerde finanziell unterstützen:

In dem Sie Exemplare meines Buches „Ich wurde sexuell missbraucht“ kaufen, für 10,- Euro, zuzüglich 3,- Euro Versandgebühr innerhalb Deutschlands. Den Erlös verwende ich für die Beschwerde an den Europäischen Gerichsthof. Ihre Bestellung können Sie per e-Mail aufgeben unter:  norbert@denef.com

 

Sobald Sie mir Ihre Lieferadresse senden, schicke ich Ihnen die gewünschte Menge.
Die Bankverbindung stelle ich Ihnen auf Nachfrage zu.

 

Die Stiftung


netzwerkB will eine Institution schaffen, die sich gegen das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von sexualisierter Gewalt einsetzt – wir beabsichtigen eine gemeinnützige Stiftung zu gründen, um Menschen auszuzeichnen, die sich dafür einsetzen, das Schweigen im Bereich der sexualisierten Gewalt zu brechen.

 

netzwerkB unterstützt damit die Idee von "Norbert Denef", eine solche Stiftung zu gründen, die er in seinem Buch “Ich wurde sexuell missbraucht” beschreibt:

 

Die Stiftung

Mein Wunsch ist es, eine Institution zu schaffen, die sich gegen das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von sexueller Gewalt einsetzt – ich beabsichtige eine gemeinnützige Stiftung zu gründen. 35 Jahre habe ich geschwiegen und war nicht in der Lage, über die sexuelle Gewalt, die man mir angetan hat zu sprechen. In meiner 21 jährigen Aufarbeitungszeit habe ich die Not vieler Opfer gesehen und mitempfunden. Zwei fundamentale Erkenntnisse sind das Ergebnis meiner Arbeit:

  • Der Mensch wird seelisch krank, weil er dazu erzogen wird nichts zu merken.
  • Der Mensch verschweigt, verleugnet und vertuscht, weil er nichts merkt.

Weil ich mich nicht mit einer symptomatischen Linderungsbehandlung zufrieden gab, betrieb ich eine ursächliche Aufarbeitung. Das Tabu, das auf dem Thema sexuelle Gewalt lastet, behindert massiv die Aufarbeitung für diejenigen, die sie erlebt haben und deren Leben davon geprägt wurde.

 

Aktivitäten und Ziele:

Ziel der Stiftung soll sein, Opfern von sexueller Gewalt zu helfen, ihre Schweigemauer zu zerbrechen. Das schaffen sie nicht allein und sind deshalb auf Hilfe angewiesen – auf Personen, die sich in der Öffentlichkeit gegen das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von sexueller Gewalt einsetzen. Das erfordert Mut und diesen gilt es zu unterstützen – genau das soll die Stiftung leisten, indem sie einen Preis ausschreibt, der an Personen vergeben wird, die Außergewöhnliches leisten, um Opfern von sexueller Gewalt zu helfen ihr Schweigen zu brechen. Die Stiftung möchte Transparenz fördern und fordern, insbesondere bei Berufsgruppen, die viel mit Kindern und Schutzbefohlenen zu tun haben (Erzieher, Lehrer, Geistliche, Ärzte und Psychotherapeuten, Anwälte und Richter) und bei denen die Gefahr einer Vertuschung besteht, weil aus Korpsgeist Täter geschützt werden und Opfer dadurch bei der Aufarbeitung ihres Traumas massiv behindert werden.

 

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Oder überweisen Sie an:
Kontoinhaber: netzwerkB e.V.
Sparkasse Holstein
BLZ: 21352240
Konto Nr.: 189040603

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: stiftung@netzwerkb.org

 

Quelle: http://netzwerkb.org